Luki (Krämer Lukas) ist u18-Tischtennis-Landesmeister von Niederösterreich!

Es ist nahezu unglaublich, was sich in Guntramsdorf ereignet hat. Nachdem Nationaltrainer Jonny (Weitlaner Johann) vom Neudorfer Trainer Kolodziejcyk Wojtek grünes Licht zum Coachen von Luki bei diesem für ihn so wichtigen Turnier erhalten hat, ging es los (lediglich die vereinsinternen Spiele sind davon immer ausgenommen). Luki hatte mit der Umstellung: neue Schule, neue KollegInnen, neue LehrerInnen, … und einigen Problemen mit seinen Hörimplantaten (jeder von Euch weiß, was das bedeutet) eine denkbar ungünstige Ausgangslage zu bewältigen. So war unser Motto: Spaß haben, alles geben und schauen, was dabei raus kommt. Aber Luki wäre nicht Luki, wenn er nicht immer wieder – egal wieviele Tiefschläge er erhält – aufsteht, weiter kämpft, wieder aufsteht und arbeitet! „Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren“.

In der ersten Runde gegen einen vermeintlich „leichteren“ Gegner unterschätzte Luki die Situation und schon etwas überheblich, musste er einen unnötigen Satz abgeben. Ärger über sich selbst, suchte er Hilfe im Coaching. Letztlich gelang es Luki mit Müh und Not, dieses Match doch noch auf seine Seite zu bringen. Uff! Geschafft! Mit dem Zeigefinger von Jonny und mit einer Portion Humor (glücklich ist, wer trotzdem lacht!) ging es zur nächsten Runde. Dieses war dann mit einer wesentlich professionelleren Einstellung von Luki mit einer konzentrierten guten Leistung kein Problem. Und: Luki wurde im Laufe des Turniers immer besser. Sogar vorher mit Jonny ausgemachte Spaßeinlagen während der Matches konnte Luki nun, da er im Kopf frei war, machen. Im Tischtennis ist es halt immer wieder wichtig Spaß mit Leistung zu verbinden. Es ist ja letztlich ein Spiel. Mit tollen Ballwechseln und diszipliniert durchgeführter Taktik schaffte Luki es ins Semifinale. Hier wartete ein Vereinskollege. Gut vorbereitet ließ er diesem nicht den Funken einer Chance und erreichte ganz souverän das so heiß ersehnte Finale. Da sein Gegner etwas angeschlagen war, wartete auf Luki wiederum eine schwierige Situation im Kopf. Es ist nicht leicht gegen einen Spieler, der zwar nicht alle Bewegungen durchführen kann, aber am Tisch noch sehr gut die Bälle verteilt, zu spielen. Mit sehr genauen Platzierungen gelang es Luki auch diese für ihn ungewohnte Situation zu meistern und wurde u18-Landesmeister 2018 von Niederösterreich.

Jonny: „Die Vorzeichen vor diesem Turnier waren für Luki denkbar schlecht, aber mit hervorragender mentaler und kämpferischer Einstellung über die Dauer des Turniers hinweg, machte Luki in gewohnter Manier das alles wett und ist verdient Erster geworden. Herzliche Gratulation dazu und weiterhin viel Spaß und Erfolg wünsche ich ihm von dieser Stelle aus. Bravo!“

Lukas Krämer wird hervorragender Vierter beim Nachwuchssuperligaturnier (NWSL) des österreichischen Tischtennisverbandes in Kapfenberg

Nationaltrainer Weitlaner Jonny: „Luki fragte mich, ob ich mit ihm auf das Turnier fahre und ihn coache. Die Antwort war für mich ein ganz klares JA, gerne. Es ist für mich ein großes Glück, wenn ein Sportler von sich aus etwas von meiner Erfahrung lernen will.“

Das Ziel KLASSENERHALT wurde gemeinsam vereinbart, trotz des Wissens, dass viele der Spieler in dieser Gruppe in höheren Ligen spielen und viel mehr Trainingsmöglichkeiten haben als Luki. 6 Spiele an einem Tag sind für Luki noch zu viel, da er gerade auch die Schule wechseln und daher viel Stress um die Ohren hat. Doch da kommt der Kampfgeist und Luki wäre nicht Luki, wenn er nicht jede Chance nützen möchte. Er spielte teilweise phantastisches Tischtennis, sehr beweglich, angriffslustig und mit sehr viel Spaß ging er an die schwierige Aufgabe. Der Erfolg blieb vorerst etwas aus, dennoch weiter kämpfen, arbeiten, spielen, verlieren und gewinnen. Und dann – vor der letzten Runde in der Vorrunde – war es soweit. Jonny rechnete, rechnete nochmals und kam mit dem ausgedruckten Rasterergebnissen und einem breiten Lächeln zu Luki („lies und rechne“). Luki las, rechnete und ein Freudenschrei kam über seine Lippen: „YES“. Luki hatte das Unmögliche geschafft, er war im Oberen Play-Off. Damit war klar: absteigen ade, nun ging es noch um die Plätze 1-8. Zufrieden schlief Luki ein. Dann kam die Ernüchterung: da Luki Vierter der Vorrunde war, musste er gegen den ersten der Parallelgruppe spielen. Nervös, aber siegeswillig spielte Luki das Spiel des Jahres aus seiner Sicht. Phantastische Ballwechsel, toller Kampfgeist und schnellste Bewegungen waren die Erfolgsparameter. Das Glück des Tüchtigen kam in einigen Situationen noch dazu und Luki gewann völlig überraschend das Match. Wahnsinn!!! Super. Nun ging es um die Plätze 1-4. Die Luft war draussen und so kam eine deutliche Semifinalniederlage. Luki konnte einfach nicht mehr, kostete das Viertelfinale und die 6 Spiele am Vortag zu viel Substanz. Auch im Spiel um Platz 3 war nach dem ersten Satzgewinn, drei Sätze lang nichts zu holen und Luki lag schon mit 1:3 hinten. Nun fragte Jonny ihn: „willst Du so aus dem Turnier gehen? Wenn wir schon verlieren, dann mit fliegenden Fahnen, ok?“ Luki nahm sein Herz in die Hand und holte auf, Punkt für Punkt, Satz für Satz und dann stand es plötzlich 3:3 und 10:7 für Luki. Was für eine Aufholjagd. 3 Matchbälle! Leider etwas zu unroutiniert und doch auch etwas nervös, gelang es Luki nicht „den Sack zuzumachen“. 10:10, 11:11, 11:13. Dennoch: dieser 4.Platz ist einerseits das beste Ergebnis von Luki in der NWSL und andererseits sah Trainer Jonny so viele herausragende Ballwechsel auf denen weiter aufgebaut werden kann.

Herzliche Gratulation zu diesem ganz ganz tollen Erfolg.

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Krämer Lukas gewinnt Gold in der Mannschaft und kommt bei den u18 ÖM im Einzel bis ins Viertelfinale

Wieder schafft es Luki ein hervorragendes Ergebnis bei den allgemeinen u18 ÖMen zu erspielen. Durch die privat finanzierten „Sonderschichten“ mit den ÖGSV-Nationaltrainern Schuster Martin und Weitlaner Jonny konnte Luki sich zu dem guten Vereins- und Kadertraining in Wiener Neudorf mit Kolodziejczyk Wojtek den „letzten Schliff“ holen. Dadurch gelang es ihm auch mit der Mannschaft Gold mit Niederösterreich zu erringen.

Dies allein ist jedoch für Luki – wie wir ihn ja schon seit Jahren kennen – zu wenig. Enttäuscht im Mixed-Bewerb keine Partnerin bekommen zu haben und im Doppel knapp an einer Medaille im Viertelfinale gescheitert zu sein, steigerte er sich trotz bereits eingetretener Turniermüdigkeit im Einzel-Bewerb nochmals. Dabei kam es im Achtelfinale zum emotionalen Aufeinandertreffen mit seinem Vereinskollegen Fritz Fabian, der in der Sportschule zusätzliche Vormittagseinheiten trainieren kann. So ist die Trainingshäufigkeit ca. doppelt so hoch wie bei Luki. Mit unbändigem Ehrgeiz und Siegeswillen kämpft Luki in einem guten Spiel und gewinnt mit 4:2 Sätzen letztlich sicher. Super, damit ist das Viertelfinale erreicht und es kommt mit dem Sohn von Wojtek der Europameister im Doppel als nächster Gegner. Auch wenn die Papierform klar gegen Luki spricht, nimmt er das Handy am Vorabend und ruft Jonny um Tipps an. Am Ende reicht es leider – noch – nicht, den überragenden Maciej besiegen zu können und fair, wie wir Luki kennen, gratuliert er seinem Kontrahenten.

Jonny: „Da die privaten Gelder von den Eltern und von mir bei Weitem nicht ausreichen, um Luki die notwendige individuelle Trainingshäufigkeit (ca. 8-10 Einheiten pro Woche) wird es in der Zukunft notwendig sein, Sponsoren zu finden. Sonst wird Luki – wie viele seiner Kollegen – auf internationalem Boden keine oder nur wenige Erfolge erzielen können. Seine Einstellung ist super, dennoch ist auf Dauer der zu geringe Trainingsumfang nicht wettzumachen. Herzliche Gratulation an dieser Stelle an Luki von meiner Seite aus und vom ganzen Nationalteam. Mach weiter so und wir werden alle noch viel Freude mit Deinem tollen Tischtennisspiel haben. Bravo!!!“.

15. ÖM Snowboard am 3.02.2018 in Lachtal

Zum 15.  Mal fand am 3.2.2018 in Lachtal/Steiermark die Österreichische Snowboard Meisterschaft statt.

Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende,  österr. Jugendmeisterin in Slalom und GS Sarah-  Nora Kurzman gefolgt von Jessica Grois. Beide eine sehr tolle Leistung.

In Slalom holte den österr. Meistertitel Lisa Zörweg und im GS konnte Lisa Zörweg durch den Sturz im ersten Lauf, noch den 2 Platz aufholen.  In PSL konnte auch Dagmar – Steininger- Toifl den sensationellen 3 Platz erreichen.

Bei die Herren holte  Bernhard Kurzmann  im Parallel Slalom und Giant Slalom den dritten Platz.

Auch Neuzugänge, Neu – Mitglieder, Jessica Grois und Lukas Ertl erbrachten eine tolle Leistung und hoffen uns dass diese schöne Erfahrung mit nachhause nehmen konnten.

weitere Ergebnisse siehe  unter  www.oegsv.at

 

 

Tischtennis: Krämer Lukas spielt ein tolles Turnier mit den besten Spielern Österreichs

Im dritten NWSL-Turnier der Saison 2017/2018 konnte Lukas testen, wo er im Vergleich mit den besten hörenden Spielern Österreichs steht. Da 2018 leider die Förderungen nahezu auf null Euro gesunken sind, konnte Lukas auch kaum Spezialeinheiten mit Nationaltrainer Jonny Weitlaner absolvieren. Diese sind aber unbedingt notwendig um zum sehr guten Vereins- und Landeskadertraining ergänzend im mentalen Bereich konstanter zu werden. Diese Stabilität fehlte letztlich Lukas auch in einigen Spielen.

Aber der Reihe nach: Lukas begann – wie könnte es bei ihm auch anders sein – mit einem wahren Krimi. Im ersten Match verlor er erst im fünften und entscheidenden Satz mit 2 Punkten Unterschied. Diese knappe Niederlage sollte sich in der Endabrechnung noch als ganz wesentlich erweisen. Es wird auf dieser Ebene in 2 Gruppen jeder gegen jeden und anschließend die Plätze 1-8 im Einfach-K.O. sowie die Plätze 9-14 in einer Gruppe gespielt. Lukas kämpfte, arbeitete und spielte. Der Lohn war ein ständiges Hin- und Her, Auf und Ab in den Leistungen und Ergebnissen. Nach genialen Bällen waren wieder weniger gute zu sehen. Letztlich war es der 13.Platz, den Lukas erspielen konnte. Dies bedeutet, dass er lediglich wegen 2 Punkten den Klassenerhalt verpasst hat. Beim ersten Antreten in der höchsten Gruppe ein durchaus akzeptables Ergebnis. Mit etwas Spielglück wäre noch mehr möglich gewesen.

Dennoch resümierte Trainer Jonny positiv: „Vor allem bin ich mit der Einstellung nach Niederlagen oder schwachen Phasen sehr zufrieden. Das war nicht immer so. Jetzt ist Luki in der Lage wieder ‚aufzustehen‘ auch wenn er ‚gefallen‘ ist. Und das ist ein weiterer Schritt nach vorne. Es ist nicht leicht nach verlorenen Phasen, Sätzen oder Matches in diesem Alter weiterhin motiviert zu sein. Schließlich ist die Pubertät schon ziemlich im Vorderfeld der jungen Leute mit 15 Jahren. Dass es auf dieser Ebene schwierig ist, wußten wir schon vor dem Turnier. Einerseits spielen die Gegner fast durchgehend in höheren Ligen, andererseits ist Luki der Jüngste dieser Gruppe. Am professionellen Turnierverhalten liegt es nicht. Was wir bräuchten sind mehr Möglichkeiten das gute tägliche Training in Wr.Neudorf mit seinem Trainer Wojtek auch in Spezialeinheiten zu ergänzen. Dazu fehlt allerdings das Geld. Schade. Es wäre noch mehr drinnen.“

Lukas Krämer gewinnt die zweite Gruppe der NWSL in Fulpmes.

 

Nachdem er in der ersten NWSL dieser Saison in der zweiten Gruppe „solala“ spielte, fragte Lukas seinen ÖGSV-Nationaltrainer Jonny (Mag.Johann Weitlaner): „Hast Du Zeit und Lust mich nach Fulpmes zu begleiten und dort zu coachen?“. Klar war dies ein Auftrag, dem Jonny nur allzu gern nachkam: „Luki zu coachen macht einfach Spaß – natürlich komm ich mit Dir“. Nachsatz: „aber nur, wenn Du alles gibst“. Luki versprach in dem kräfteraubenden Turnier bis zum Schluss zu kämpfen und fuhr mit dem OK seines Vereins- und Landeskadertrainers Wojtek KOLODZIEJCZYK

(der Lukas im Wr.Neudorfer Verein immer bestens vorbereitet) mit Jonny nach Fulpmes (Tirol).

Am Samstag waren nun die 5 Vorrundenspiele auf dem Programm. Nach ständigem hin und her, schaffte Luki mit 3:2 Siegen letztlich den hochverdienten Aufstieg in die Runde der letzten 8 Teilnehmer. Damit war das Mindestziel: Klassenerhalt gesichert. Weiters bedeutete dies allerdings gleichzeitig a)einen sehr schweren Gegner im Viertelfinale gegen den Lukas noch nie gewonnen hat und b)doch noch die Chance eventuell in die Gruppe 1 der besten Jugendspieler Österreichs der Hörenden aufsteigen zu können (und das im ersten u18 Jahr). Dazu war allerdings ein Sieg gegen den o.g. Gegner Voraussetzung. Luki ging im Zimmer auf und ab und dachte: „… bisher habe ich immer verloren, … wie soll ich gewinnen … Jonny, was sagst Du?“. Nachdem Jonny mit Luki auch mental trainiert, erinnerte er ihn an seine Stärken und an das, was Luki in vielen Stunden schon im Kopf trainierte. Und dann war alles klar: „… ich habe n o c h nicht gegen ihn gewonnen, aber einmal wird das erste-mal sein. Also warum nicht morgen am Sonntag?!“ Mit solchen Gedanken schlief Luki in Ruhe ein. Voll motiviert spielte er mit seinem Freund Bulant Lukas (genannt Bulli) am Sonntag-Früh ein. Der um einige Zentimeter größere Gegner konnte nun Luki nicht mehr einschüchtern und nach einem tollen Spiel mit taktisch disziplinierter Leistung hatte das Spiel den sehnsuchtsvoll erhofften 4:0 Sieg gebracht. Überglücklich klatschten sich Trainer und Spieler ab. „Yeeesss und nun ist alles möglich“. Das war Lukas erste Reaktion. Doch dann die Ernüchterung. Im Semifinale wartete ein Gegner gegen den Lukas am Samstag in der Gruppe verloren hatte. Doch der hatte einen ‚Fehler‘ gemacht: er hat Lukis Freund Bulli besiegt. Damit hatte Luki noch eine ‚Rechnung‘ offen. Und nach Aktivierung sämtlicher taktischen Maßnahmen (Jonny hatte extra nochmals Videostudium betrieben), gelang es diesen Gegner zu besiegen. Somit stand fest: Lukas steht nicht nur im Finale der zweiten Gruppe, sondern dies ist gleichzeitig der Aufstieg in die höchste Gruppe in Österreich. Als Zugabe spielte Luki im Finale gegen einen Spieler, der ihm am Vortag in einem phänomenalem Match keine Gegenwehr erbringen konnte. Dennoch waren sich Lukas und Jonny einig: sein Gegner spielte sich am Sonntag in einen unglaublichen Spielrausch und war branntgefährlich. Gewarnt durch diese Spiele kam es zu einem Match auf Biegen und Brechen. In sieben heiß-umkämpften Sätzen bezwang Luki letztlich seinen Kontrahenten ein zweitesmal in diesem Turnier und durfte sich als Erster der zweiten Gruppe der NWSL2-2017 den wohlverdienten Glaspokal mit nach Hause nehmen. Herzlichste Gratulation zu diesem phantastischen Ergebnis.

Bericht: Johann Weitlaner

Lukas Krämer gewinnt die Serie 2 der NÖTTV- Nachwuchsliga

Unter denkbar schlechten Vorzeichen (9. Platz in der Serie 1) näherte sich der Termin der NÖTTV- Nachwuchsliga Serie2. Lukas war hin- und hergerissen: „Was soll ich tun? Mich nochmals blamieren? Soll ich gar nicht antreten? …“. Diese und noch viel mehr Fragen beschäftigten unseren jungen Nachwuchsspieler über mehrere Tage. Dann aber griff Lukas zum Handy und schrieb Jonny (Nationaltrainer ÖGSV): „Hast Du Zeit für Videoanalysen. Ich möchte mich auf das Turnier in Wolkersdorf vorbereiten“. Und so begannen die zwei die Vorbereitung auf das Spiel gegen mehrere zwar papierformmäßig schwächere GegnerInnen gegen die es aber bekanntlich nicht so einfach ist dem Druck des „Gewinnen-Müssen“ standzuhalten. Aus zeitlichen Gründen von Jonny musste Lukas zudem noch alleine das Turnier starten (Coach Wojtek hat ja mehrere Leute gleichzeitig zu betreuen und kann daher nicht bei jedem Spiel dabei sein). Nun startete Lukas wie wir ihn kennen. Keinen Funken einer Chance ließ er den GegnerInnen in der Vorrunde und gewann alle vier Spiele ohne Satzverlust. Als Gruppenerster war somit das Semifinale geschafft. Da wartete mit Chen Sofia Lu eine für Luki nicht leicht zu spielende Gegnerin. Beide kennen sich sehr gut und deshalb nützt jeder jede Chance um zu punkten. In einer spannenden Partie ging es hin und her, doch letztlich setzte sich die Klasse von Lukas durch. Er gewann hauchdünn mit 3:2 Sätzen. Befreit spielte Luki im Finale groß auf und ließ seinem Gegner Maad Johannes keine Chance. Mit 3:1 gewann Lukas die 2.Serie dieser Turnierkette und durfte den wunderschönen Pokal in Empfang nehmen. Herzliche Gratulation zu diesem tollen Erfolg. Wieder ist Lukas einen Schritt weiter: er kann nun auch dem Druck „Gewinnen-Müssen“ standhalten und hat somit auch im mentalen Bereich weiter dazugelernt.

Das nächste größere Ziel steht mit Anfang Dezember in Tirol mit der Nachwuchssuperliga 2.Teil auf dem Turnierkalender von Lukas. Wir halten die Daumen und wünschen viel Erfolg.

Bericht: Johann Weitlaner

NÖ Landesmeisterschaften 1x Gold & 2x Silber – TT


Tischtennis: Lukas Krämer gewinnt 1xGold und 2xSilber bei den niederösterreichischen Landesmeisterschaften im u18-Bewerb

Eine unglaublich tolle Leistung konnte Lukas bei den hörenden Landesmeisterschaften der u18 Klasse in Stockerau erzielen.
Nationaltrainer Johann Weitlaner:
„1.Ich finde es einfach nur super, was Luki geleistet hat. Nicht nur, dass er von sich aus in der speziellen Vorbereitung zum Tischtraining noch eine Videoanalyse anforderte und im mentalen Bereich den anderen schon einen Schritt voraus ist, arbeitet er auch noch regelmäßig mit einer Physiotherapeutin zusammen. Somit hat er nun das nötige semiprofessionelle Umfeld allumfassend abgeklärt – das ist neben der Schule mit sehr viel Zeitumfang verbunden.

2.Zum Turnier: ohne Coach – wenn viele dem gleichen Verein angehörige Spieler gegeneinander antreten ist dies nicht erlaubt – startete Luki gegen einen jungen Spieler. Diesen motivierte er im Spiel mit sehenswerten Ballwechseln. Diese Sozialkompetenz im Alter von Lukas ist nicht selbstverständlich und ich möchte dies deshalb ganz speziell herausstreichen. Bravo Luki, dein Spielpartner wird noch oft an dieses tolle Spiel denken. In der nächsten Runde wartete dann aber schon einer von Lukas Mannschaftskollegen. Sehr clever spielend – mittels Videoanalyse gut vorbereitet – ließ Lukas diesem absolut keine Chance und zeigte schon hier auf, dass er mehr möchte. Und nun der nächste Schritt: ein weiterer Vereinskollege, der sogar noch eine Liga höher als Lukas in der Meisterschaft spielt. In einem regelrechten Thriller spielte, kämpfte und arbeitete Luki bis in die letzten Fingerspitzen motiviert. Und es sollte sich lohnen. Sein Gegner verzweifelte so sehr, dass sein Schläger ihm aus der Hand glitt, als er letztlich gegen Lukas einsehen musste an diesem Tag keinen Sieg erringen zu können. Toll Luki, einfach nur toll. Dass im Finale ein noch routinierterer Gegner wiederum aus dem gleichen Verein (hier sieht man deutlich die gute Arbeit von Trainer Wojtek Kolodziejczyk) Lukas noch seine Grenzen aufzeigte, soll die hervorragende Leistung nicht schmälern. Der 2.Platz bei so einem schweren Turnier ist ein super Ergebnis. Dennoch wäre es nicht Luki, wenn er damit zufrieden sein sollte. Natürlich ist der Wunsch ganz oben am Siegespodest zu stehen groß und schon für nächstes Jahr auf der Zielliste notiert. So ist es richtig Luki. Wenn Du so weiter an Dir arbeitest, wird dies auch noch gelingen. Ich darf Dir aber nicht nur zum 2.Platz im Einzel, sondern zudem noch zum niederösterreichischen u18 Landesmeistertitel zusammen mit Bäuerle Martin im Doppel und zum 2.Platz im Mixed-Doppel mit Riffel Jessica ganz herzlich gratulieren.“

Dieses Turnier zeigte wieder einmal deutlich auf, was Lukas zu leisten in der Lage ist und was mit familiärer und ÖGSV-Unterstützung letztlich möglich ist. Voraussetzung: gute Arbeit, dann stellt sich auch der Erfolg ein.

65. ÖSTM Leichtathletik am 9. September 2017 in Wien

Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, da es vor einer Woche einen großen Temperatursturz gab, aber an diesem Tag herrlicher Sonnenschein und warme herbstliche Temperaturen herrschten. Wir konnten am frühen Morgen mit leichtem kühlen Wind den Wettkampf beginnen lassen.

Um 9 Uhr 10 wurde der 100 Meter Lauf (mit Zeitmessungsanlage) nach leichter Verzögerung gestartet. Der große Vorteil war, dass 8 Bahnen zur Verfügung standen und somit keine Gruppeneinteilung benötigt wurde.

Hochsprung, ein spannendes Duell entwickelte sich zwischen Gravogl Robert und Lackner Matthias bei der Höhe von 1,54 m. Leider scheiterten beide an diesem Gradmesser und damit gewann Robert Gravogl mit nur einem Fehlversuch bei 1,51 m den Hochsprung der Herren.

Bei allen anderen wurde ebenso mitgefiebert und jede/r gab sein Bestes.

Kugelstoßen: Diese Disziplin war mit Sportler/Innen, diejenige mit der höchsten Teilnehmeranzahl (20 Teilnehmerinnen). Im letzten Versuch gelang Molterer Martin ein sensationeller Stoß (7.25 kg ). Mit 10,17 m stellte er einen neuen österreichischen Rekord auf.

Die weiteren Disziplinen waren unter anderem Diskus, Weitsprung, Speerwurf und abschließend der 400 -Meter Lauf. Beim 400 Meter Lauf konnte sich Käfer Lukas, der in allen 6 Disziplinen vertreten war, mit einem schnellen Lauf den österreichischen Rekord sichern.

Ein junger neuer Sportler probierte alle 5 Disziplinen aus und war sehr beeindruckt. Er überlegt sich noch bei einem Verein beizutreten.

Alle Sportler/innen haben eine tolle Leistung erbracht und es gab ein tolles Feedback.

Zahlreiche Zuschauer waren vor Ort und unsere tolle Stimmung blieb bis zur späten Siegerehrung erhalten.

Damen : Zörweg Lisa 7 – Fache Österreichische Staatsmeisterin in allen Disziplinen. Gesamtwertung Mehrkampf 1. Platz , Kurzman Sarah – Nora 2. Platz in der Gesamtwertung von Mehrkampf.  Und weitere erfolgreiche Podestplätze in anderen Bewerben.

Herren:  Jüngster Teilnehmer Kurzmann Jakob – Lars, hat bei allen 7 Disziplinen mitgemacht und wurde in der Gesamtwertung –  Mehrkampf  Herren 4. Platz. Eine sehr starke Leistung.

Kurmann Bernhard erreichte im Kugelstoßen( 7,25 kg ) den 3. Platz, und im Speer den 3. Platz ( 800g)

weitere Ergebnisse usw auf der Homepage von ÖGSV

Fotos : www.oegsv.at

 

      

6. ÖSTM MTB Cross Country und 1. ÖM MTB

  3 SportlerInnen nahmen an ÖSTM und ÖM  Mountainbike teil

Samstag  : 2. September ( Ramsau):  holte Zörweg Lisa den Österr. Staatsmeistertitel in Cross Country,   Grath Theresa erreichte den erfolgreichen 2. Platz.

Bei den Senioren  Herren erreichte  Sciborski Marek den 4. Platz, leider den 3. Platz verfehlt aber trotzdem  eine tolle Leistung.

Das Rennen wurde trotz Kälte und stark  strömenden Regen  gestartet. Respekt an alle Sportler und Sportlerinnen.

Sonntag : 3. September (Rohrmoos) : Dieses Mal holte  Grath Theresa den Österr. Meistertitel im Bergrennen (5.5 KM , 580 hm), den 3. Platz holte Zörweg Lisa.

Bei den Senioren Herren erreichte  Sciborski Marek den 6. Platz

Theresa errang in der  Gesamtwertung Deaf Mountainbike Europacup den 3. Platz