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15. ÖM Snowboard am 3.02.2018 in Lachtal

Zum 15.  Mal fand am 3.2.2018 in Lachtal/Steiermark die Österreichische Snowboard Meisterschaft statt.

Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende,  österr. Jugendmeisterin in Slalom und GS Sarah-  Nora Kurzman gefolgt von Jessica Grois. Beide eine sehr tolle Leistung.

In Slalom holte den österr. Meistertitel Lisa Zörweg und im GS konnte Lisa Zörweg durch den Sturz im ersten Lauf, noch den 2 Platz aufholen.  In PSL konnte auch Dagmar – Steininger- Toifl den sensationellen 3 Platz erreichen.

Bei die Herren holte  Bernhard Kurzmann  im Parallel Slalom und Giant Slalom den dritten Platz.

Auch Neuzugänge, Neu – Mitglieder, Jessica Grois und Lukas Ertl erbrachten eine tolle Leistung und hoffen uns dass diese schöne Erfahrung mit nachhause nehmen konnten.

weitere Ergebnisse siehe  unter  www.oegsv.at

 

 

Tischtennis: Krämer Lukas spielt ein tolles Turnier mit den besten Spielern Österreichs

Im dritten NWSL-Turnier der Saison 2017/2018 konnte Lukas testen, wo er im Vergleich mit den besten hörenden Spielern Österreichs steht. Da 2018 leider die Förderungen nahezu auf null Euro gesunken sind, konnte Lukas auch kaum Spezialeinheiten mit Nationaltrainer Jonny Weitlaner absolvieren. Diese sind aber unbedingt notwendig um zum sehr guten Vereins- und Landeskadertraining ergänzend im mentalen Bereich konstanter zu werden. Diese Stabilität fehlte letztlich Lukas auch in einigen Spielen.

Aber der Reihe nach: Lukas begann – wie könnte es bei ihm auch anders sein – mit einem wahren Krimi. Im ersten Match verlor er erst im fünften und entscheidenden Satz mit 2 Punkten Unterschied. Diese knappe Niederlage sollte sich in der Endabrechnung noch als ganz wesentlich erweisen. Es wird auf dieser Ebene in 2 Gruppen jeder gegen jeden und anschließend die Plätze 1-8 im Einfach-K.O. sowie die Plätze 9-14 in einer Gruppe gespielt. Lukas kämpfte, arbeitete und spielte. Der Lohn war ein ständiges Hin- und Her, Auf und Ab in den Leistungen und Ergebnissen. Nach genialen Bällen waren wieder weniger gute zu sehen. Letztlich war es der 13.Platz, den Lukas erspielen konnte. Dies bedeutet, dass er lediglich wegen 2 Punkten den Klassenerhalt verpasst hat. Beim ersten Antreten in der höchsten Gruppe ein durchaus akzeptables Ergebnis. Mit etwas Spielglück wäre noch mehr möglich gewesen.

Dennoch resümierte Trainer Jonny positiv: „Vor allem bin ich mit der Einstellung nach Niederlagen oder schwachen Phasen sehr zufrieden. Das war nicht immer so. Jetzt ist Luki in der Lage wieder ‚aufzustehen‘ auch wenn er ‚gefallen‘ ist. Und das ist ein weiterer Schritt nach vorne. Es ist nicht leicht nach verlorenen Phasen, Sätzen oder Matches in diesem Alter weiterhin motiviert zu sein. Schließlich ist die Pubertät schon ziemlich im Vorderfeld der jungen Leute mit 15 Jahren. Dass es auf dieser Ebene schwierig ist, wußten wir schon vor dem Turnier. Einerseits spielen die Gegner fast durchgehend in höheren Ligen, andererseits ist Luki der Jüngste dieser Gruppe. Am professionellen Turnierverhalten liegt es nicht. Was wir bräuchten sind mehr Möglichkeiten das gute tägliche Training in Wr.Neudorf mit seinem Trainer Wojtek auch in Spezialeinheiten zu ergänzen. Dazu fehlt allerdings das Geld. Schade. Es wäre noch mehr drinnen.“

Lukas Krämer gewinnt die zweite Gruppe der NWSL in Fulpmes.

 

Nachdem er in der ersten NWSL dieser Saison in der zweiten Gruppe „solala“ spielte, fragte Lukas seinen ÖGSV-Nationaltrainer Jonny (Mag.Johann Weitlaner): „Hast Du Zeit und Lust mich nach Fulpmes zu begleiten und dort zu coachen?“. Klar war dies ein Auftrag, dem Jonny nur allzu gern nachkam: „Luki zu coachen macht einfach Spaß – natürlich komm ich mit Dir“. Nachsatz: „aber nur, wenn Du alles gibst“. Luki versprach in dem kräfteraubenden Turnier bis zum Schluss zu kämpfen und fuhr mit dem OK seines Vereins- und Landeskadertrainers Wojtek KOLODZIEJCZYK

(der Lukas im Wr.Neudorfer Verein immer bestens vorbereitet) mit Jonny nach Fulpmes (Tirol).

Am Samstag waren nun die 5 Vorrundenspiele auf dem Programm. Nach ständigem hin und her, schaffte Luki mit 3:2 Siegen letztlich den hochverdienten Aufstieg in die Runde der letzten 8 Teilnehmer. Damit war das Mindestziel: Klassenerhalt gesichert. Weiters bedeutete dies allerdings gleichzeitig a)einen sehr schweren Gegner im Viertelfinale gegen den Lukas noch nie gewonnen hat und b)doch noch die Chance eventuell in die Gruppe 1 der besten Jugendspieler Österreichs der Hörenden aufsteigen zu können (und das im ersten u18 Jahr). Dazu war allerdings ein Sieg gegen den o.g. Gegner Voraussetzung. Luki ging im Zimmer auf und ab und dachte: „… bisher habe ich immer verloren, … wie soll ich gewinnen … Jonny, was sagst Du?“. Nachdem Jonny mit Luki auch mental trainiert, erinnerte er ihn an seine Stärken und an das, was Luki in vielen Stunden schon im Kopf trainierte. Und dann war alles klar: „… ich habe n o c h nicht gegen ihn gewonnen, aber einmal wird das erste-mal sein. Also warum nicht morgen am Sonntag?!“ Mit solchen Gedanken schlief Luki in Ruhe ein. Voll motiviert spielte er mit seinem Freund Bulant Lukas (genannt Bulli) am Sonntag-Früh ein. Der um einige Zentimeter größere Gegner konnte nun Luki nicht mehr einschüchtern und nach einem tollen Spiel mit taktisch disziplinierter Leistung hatte das Spiel den sehnsuchtsvoll erhofften 4:0 Sieg gebracht. Überglücklich klatschten sich Trainer und Spieler ab. „Yeeesss und nun ist alles möglich“. Das war Lukas erste Reaktion. Doch dann die Ernüchterung. Im Semifinale wartete ein Gegner gegen den Lukas am Samstag in der Gruppe verloren hatte. Doch der hatte einen ‚Fehler‘ gemacht: er hat Lukis Freund Bulli besiegt. Damit hatte Luki noch eine ‚Rechnung‘ offen. Und nach Aktivierung sämtlicher taktischen Maßnahmen (Jonny hatte extra nochmals Videostudium betrieben), gelang es diesen Gegner zu besiegen. Somit stand fest: Lukas steht nicht nur im Finale der zweiten Gruppe, sondern dies ist gleichzeitig der Aufstieg in die höchste Gruppe in Österreich. Als Zugabe spielte Luki im Finale gegen einen Spieler, der ihm am Vortag in einem phänomenalem Match keine Gegenwehr erbringen konnte. Dennoch waren sich Lukas und Jonny einig: sein Gegner spielte sich am Sonntag in einen unglaublichen Spielrausch und war branntgefährlich. Gewarnt durch diese Spiele kam es zu einem Match auf Biegen und Brechen. In sieben heiß-umkämpften Sätzen bezwang Luki letztlich seinen Kontrahenten ein zweitesmal in diesem Turnier und durfte sich als Erster der zweiten Gruppe der NWSL2-2017 den wohlverdienten Glaspokal mit nach Hause nehmen. Herzlichste Gratulation zu diesem phantastischen Ergebnis.

Bericht: Johann Weitlaner

Lukas Krämer gewinnt die Serie 2 der NÖTTV- Nachwuchsliga

Unter denkbar schlechten Vorzeichen (9. Platz in der Serie 1) näherte sich der Termin der NÖTTV- Nachwuchsliga Serie2. Lukas war hin- und hergerissen: „Was soll ich tun? Mich nochmals blamieren? Soll ich gar nicht antreten? …“. Diese und noch viel mehr Fragen beschäftigten unseren jungen Nachwuchsspieler über mehrere Tage. Dann aber griff Lukas zum Handy und schrieb Jonny (Nationaltrainer ÖGSV): „Hast Du Zeit für Videoanalysen. Ich möchte mich auf das Turnier in Wolkersdorf vorbereiten“. Und so begannen die zwei die Vorbereitung auf das Spiel gegen mehrere zwar papierformmäßig schwächere GegnerInnen gegen die es aber bekanntlich nicht so einfach ist dem Druck des „Gewinnen-Müssen“ standzuhalten. Aus zeitlichen Gründen von Jonny musste Lukas zudem noch alleine das Turnier starten (Coach Wojtek hat ja mehrere Leute gleichzeitig zu betreuen und kann daher nicht bei jedem Spiel dabei sein). Nun startete Lukas wie wir ihn kennen. Keinen Funken einer Chance ließ er den GegnerInnen in der Vorrunde und gewann alle vier Spiele ohne Satzverlust. Als Gruppenerster war somit das Semifinale geschafft. Da wartete mit Chen Sofia Lu eine für Luki nicht leicht zu spielende Gegnerin. Beide kennen sich sehr gut und deshalb nützt jeder jede Chance um zu punkten. In einer spannenden Partie ging es hin und her, doch letztlich setzte sich die Klasse von Lukas durch. Er gewann hauchdünn mit 3:2 Sätzen. Befreit spielte Luki im Finale groß auf und ließ seinem Gegner Maad Johannes keine Chance. Mit 3:1 gewann Lukas die 2.Serie dieser Turnierkette und durfte den wunderschönen Pokal in Empfang nehmen. Herzliche Gratulation zu diesem tollen Erfolg. Wieder ist Lukas einen Schritt weiter: er kann nun auch dem Druck „Gewinnen-Müssen“ standhalten und hat somit auch im mentalen Bereich weiter dazugelernt.

Das nächste größere Ziel steht mit Anfang Dezember in Tirol mit der Nachwuchssuperliga 2.Teil auf dem Turnierkalender von Lukas. Wir halten die Daumen und wünschen viel Erfolg.

Bericht: Johann Weitlaner

NÖ Landesmeisterschaften 1x Gold & 2x Silber – TT


Tischtennis: Lukas Krämer gewinnt 1xGold und 2xSilber bei den niederösterreichischen Landesmeisterschaften im u18-Bewerb

Eine unglaublich tolle Leistung konnte Lukas bei den hörenden Landesmeisterschaften der u18 Klasse in Stockerau erzielen.
Nationaltrainer Johann Weitlaner:
„1.Ich finde es einfach nur super, was Luki geleistet hat. Nicht nur, dass er von sich aus in der speziellen Vorbereitung zum Tischtraining noch eine Videoanalyse anforderte und im mentalen Bereich den anderen schon einen Schritt voraus ist, arbeitet er auch noch regelmäßig mit einer Physiotherapeutin zusammen. Somit hat er nun das nötige semiprofessionelle Umfeld allumfassend abgeklärt – das ist neben der Schule mit sehr viel Zeitumfang verbunden.

2.Zum Turnier: ohne Coach – wenn viele dem gleichen Verein angehörige Spieler gegeneinander antreten ist dies nicht erlaubt – startete Luki gegen einen jungen Spieler. Diesen motivierte er im Spiel mit sehenswerten Ballwechseln. Diese Sozialkompetenz im Alter von Lukas ist nicht selbstverständlich und ich möchte dies deshalb ganz speziell herausstreichen. Bravo Luki, dein Spielpartner wird noch oft an dieses tolle Spiel denken. In der nächsten Runde wartete dann aber schon einer von Lukas Mannschaftskollegen. Sehr clever spielend – mittels Videoanalyse gut vorbereitet – ließ Lukas diesem absolut keine Chance und zeigte schon hier auf, dass er mehr möchte. Und nun der nächste Schritt: ein weiterer Vereinskollege, der sogar noch eine Liga höher als Lukas in der Meisterschaft spielt. In einem regelrechten Thriller spielte, kämpfte und arbeitete Luki bis in die letzten Fingerspitzen motiviert. Und es sollte sich lohnen. Sein Gegner verzweifelte so sehr, dass sein Schläger ihm aus der Hand glitt, als er letztlich gegen Lukas einsehen musste an diesem Tag keinen Sieg erringen zu können. Toll Luki, einfach nur toll. Dass im Finale ein noch routinierterer Gegner wiederum aus dem gleichen Verein (hier sieht man deutlich die gute Arbeit von Trainer Wojtek Kolodziejczyk) Lukas noch seine Grenzen aufzeigte, soll die hervorragende Leistung nicht schmälern. Der 2.Platz bei so einem schweren Turnier ist ein super Ergebnis. Dennoch wäre es nicht Luki, wenn er damit zufrieden sein sollte. Natürlich ist der Wunsch ganz oben am Siegespodest zu stehen groß und schon für nächstes Jahr auf der Zielliste notiert. So ist es richtig Luki. Wenn Du so weiter an Dir arbeitest, wird dies auch noch gelingen. Ich darf Dir aber nicht nur zum 2.Platz im Einzel, sondern zudem noch zum niederösterreichischen u18 Landesmeistertitel zusammen mit Bäuerle Martin im Doppel und zum 2.Platz im Mixed-Doppel mit Riffel Jessica ganz herzlich gratulieren.“

Dieses Turnier zeigte wieder einmal deutlich auf, was Lukas zu leisten in der Lage ist und was mit familiärer und ÖGSV-Unterstützung letztlich möglich ist. Voraussetzung: gute Arbeit, dann stellt sich auch der Erfolg ein.

65. ÖSTM Leichtathletik am 9. September 2017 in Wien

Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, da es vor einer Woche einen großen Temperatursturz gab, aber an diesem Tag herrlicher Sonnenschein und warme herbstliche Temperaturen herrschten. Wir konnten am frühen Morgen mit leichtem kühlen Wind den Wettkampf beginnen lassen.

Um 9 Uhr 10 wurde der 100 Meter Lauf (mit Zeitmessungsanlage) nach leichter Verzögerung gestartet. Der große Vorteil war, dass 8 Bahnen zur Verfügung standen und somit keine Gruppeneinteilung benötigt wurde.

Hochsprung, ein spannendes Duell entwickelte sich zwischen Gravogl Robert und Lackner Matthias bei der Höhe von 1,54 m. Leider scheiterten beide an diesem Gradmesser und damit gewann Robert Gravogl mit nur einem Fehlversuch bei 1,51 m den Hochsprung der Herren.

Bei allen anderen wurde ebenso mitgefiebert und jede/r gab sein Bestes.

Kugelstoßen: Diese Disziplin war mit Sportler/Innen, diejenige mit der höchsten Teilnehmeranzahl (20 Teilnehmerinnen). Im letzten Versuch gelang Molterer Martin ein sensationeller Stoß (7.25 kg ). Mit 10,17 m stellte er einen neuen österreichischen Rekord auf.

Die weiteren Disziplinen waren unter anderem Diskus, Weitsprung, Speerwurf und abschließend der 400 -Meter Lauf. Beim 400 Meter Lauf konnte sich Käfer Lukas, der in allen 6 Disziplinen vertreten war, mit einem schnellen Lauf den österreichischen Rekord sichern.

Ein junger neuer Sportler probierte alle 5 Disziplinen aus und war sehr beeindruckt. Er überlegt sich noch bei einem Verein beizutreten.

Alle Sportler/innen haben eine tolle Leistung erbracht und es gab ein tolles Feedback.

Zahlreiche Zuschauer waren vor Ort und unsere tolle Stimmung blieb bis zur späten Siegerehrung erhalten.

Damen : Zörweg Lisa 7 – Fache Österreichische Staatsmeisterin in allen Disziplinen. Gesamtwertung Mehrkampf 1. Platz , Kurzman Sarah – Nora 2. Platz in der Gesamtwertung von Mehrkampf.  Und weitere erfolgreiche Podestplätze in anderen Bewerben.

Herren:  Jüngster Teilnehmer Kurzmann Jakob – Lars, hat bei allen 7 Disziplinen mitgemacht und wurde in der Gesamtwertung –  Mehrkampf  Herren 4. Platz. Eine sehr starke Leistung.

Kurmann Bernhard erreichte im Kugelstoßen( 7,25 kg ) den 3. Platz, und im Speer den 3. Platz ( 800g)

weitere Ergebnisse usw auf der Homepage von ÖGSV

Fotos : www.oegsv.at

 

      

Das Dream Tischtennis Team ist ready!

Nationaltrainer Jonny: „Als erstes möchte ich Euch lieber Erwin, Luki und Chrisi zu den gezeigten Trainingsleistungen gratulieren und mich für Euren tollen Einsatz von ganzem Herzen bedanken. Es ist nicht immer leicht, wenn im Umfeld die Urlaubs- und Ferienplanungen im Gange sind, sich auf das Wesentliche in der Halle zu konzentrieren. Super! Das habt Ihr gut gemacht!“

Nachdem Jonny Schuster Martin, einen aufstrebenden, jungen, dynamischen, selbst erfolgreich in der zweiten Bundesliga spielenden Sportstudenten und seit jüngstem auch noch staatlich geprüfter Tischtennistrainer, für unser Team gewinnen konnte, wurden alle Möglichkeiten ausgeschöpft und ein Lehrgang nach dem anderen absolviert. Jonny: „Ganz besonders herzlichen Dank an Dich lieber Martin für Deine sehr gute Arbeit. Ich freue mich, dass Du unser Team begleitest und soviel Herz mit ins Training bringst, danke.“

Die allgemeine Vorbereitung gipfelte nun in der unmittelbaren Vorstart-Wettkampfphase in den intensiven zwei finalen Trainingswochen. Dazu konnten auch noch voll motivierte Trainingspartner aktiviert werden. Und denen gilt natürlich der Dank des gesamten Teams. Danke liebe Theresa, lieber Bernd, lieber Alex, lieber Lukas ihr habt uns durch euren tollen Einsatz, durch euer Lachen und durch eure super Einstellung und euren unermüdlichen Einsatz unglaublich geholfen. Vielen herzlichen Dank.

Unser aller Dank gilt aber auch den „Heinzelfrauen“ Barbara und Ulli, die im Hintergrund angefangen von der finanziellen Unterstützung, Daumenhalten, … bis hin zur Hallenreservierung, Anträge, Konzepte, Rechnungen, Listen, und und und alles für uns tun. Dadurch erst ist es möglich unser Augenmerk lediglich auf die ständige Verbesserung des Tischtennis zu legen (dies ist laut Trainer Jonny ein „never ending process“).

Wir freuen uns alle schon sehr auf die Spiele bei den Deaflympics, die uns der Lohn für die Höhen und Tiefen im Training sein werden. Es wird einfach nur super! Samsun wir kommen und werden alle unser Bestes geben.

Vielen herzlichen Dank nochmals an alle

Euer Jonny

15.ÖSTERREICHISCHE BEACHVOLLEYBALL STAATSMEISTERSCHAFT

15.ÖSTERREICHISCHE BEACHVOLLEYBALL STAATSMEISTERSCHAFT in Graz, 10.06.2017

Am 10.06.2017 fand in Graz die 15. Beachvolleyball Staatsmeisterschaft der Gehörlosen statt. In der Früh war es sehr frisch, aber rechtzeitig bei der Eröffnungsrede hat es zu regnen aufgehört. Im Laufe der Zeit wurde es immer heißer. Das hat alle Sportler aber nicht gestört. 5 Herren- und 6 Damenteams waren anwesend, zum ersten Mal mehr Damen als Herren.

Gespielt wurde bei den Damen und Herren im Gruppenspielmodus.

Das Duo Theresa Grath (NÖ Süd GHSK) und Beatrice Brunnbauer (WGSC1901) schlug im Damenfinale Liz Csorba und Sabine Urban (WGSC1901) in zwei Sätzen 15:12 und 15:1. Lisa Zörweg erreichte gemeinsam mit Belinda Brunnbauer den 3. Platz.
Bei den Herren gewannen Bernhard Kurzmann und Benedikt Grath alle Spiele und wurden Staatsmeister.

Kurzergebnis:

Herren:
1. Kurzmann B. / Grath B.
2. Derler P. / Geider S.
3. Petr R. / Gruber W.

Damen:
1. Grath Th. / Brunnbauer Bea.
2. Csorba L. / Urban S.
3. Brunnbauer Bel. / Zörweg L.

Lukas Krämer gewinnt Gold und Silber bei den

 

Österreichischen Meisterschaften U15

Ein weiteres erfolgreiches Tischtennisturnier ist dieses Wochenende in Rif (Salzburg) von Luki und Nationaltrainer Jonny Weitlaner besucht worden. Mit dabei auch die unermüdlich für den ÖGSV-TT im Einsatz stehenden Eltern von Luki Ulli und Thomas. Nach spannenden Vorrunden schaffte es die von Landestrainer Wojtek Kolodziejcziyk gecoachte erste Mannschaft von Niederösterreich bis ins Finale vorzustoßen. Hier kam zu einem sehr engen Match (wenn auch das Gesamtergebnis klar erscheint, war es dennoch des öfteren auf des „Messers-Schneide“, ob der Sieg auf die eine oder andere Seite fällt. Und mittendrin in der Dramatik eines der entscheidenden Spiele von Luki. Erst im 5. Satz (die Mannschaftsbewerbe wurden auf „Best of five“ gespielt) konnte er hauchdünn mit zwei Punkten Unterschied gewinnen. Das war gegen keinen geringeren als den späteren U15 Staatsmeister!!! Auf Luki ist halt immer Verlass. Was für eine Freude: die Mannschaft konnte den heiß ersehnten Staatsmeistertitel nach Niederösterreich holen. Ein herzliches Lob von Lukis Betreuerstab war da selbstverständlich sofort an ihn gerichtet.

Und nun kam es zu den Einzelbewerben. Da konnte Luki mit seinem Partner Fritz Fabian ebenso das Finale erreichen. In diesem waren sie leider schon so von den Belastungen (physisch und psychisch) der letzten Tage gezeichnet, dass sie sich leider mit dem sehr guten zweiten Rang zufrieden geben mussten. Zu stark spielten die Gegner und es war einfach die „Luft draußen“. Trotzdem ließen es sich die geduldig ausharrenden Fans nicht nehmen und gratulierten den beiden Spielern ganz ganz herzlich zum tollen Vizestaatsmeister im Doppel.

Im Einzelbewerb gesetzt, ersparte sich Luki die erste Runde und traf in der zweiten auf einen aufstrebenden „Jungstar“. Luki zeigte in diesem Spiel seine Klasse und „ließ nichts anbrennen“. Mit diesem Sieg durfte Luki seine wohlverdiente Nachtruhe antreten. Aber es wäre nicht Luki und sein unbändiger Ehrgeiz, wenn er sich damit zufrieden geben würde. Der Gegner: wiederum der spätere Staatsmeister. Spät am Abend schlich Lukas sich aus seinem Zimmer und klopfte an die Tür von Jonny (Nationaltrainer ÖGSV), von dem er sofort Einlass gewährt bekam. Und was machen die zwei noch im Finsteren? Genau: Videostudium, um sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten. Einfach verrückt die beiden, aber so muss es sein. Wer nach oben will, muss mehr machen als die anderen. Am nächsten Tag in der Früh gelang Luki nun sowohl Licht als auch Schatten. Es wechselten die guten mit den verbesserungswürdigen Szenen immer wieder ab. Den Höhepunkt erreichte Luki’s Spiel allerdings im dritten Satz: 11:0 !!! gewann er diesen Satz. Was für ein Feuerwerk, einfach fantastisch. Leider kann so ein Flow nicht ewig halten und es ging in den alles entscheidenden 7. Satz (im Einzel: „Best of seven“). Der Satz ging wiederum hin und her, letztlich gewann der Gegner durch ein etwas aktiveres Spiel. Sportlich fair gratulierte Luki ihm und verließ etwas traurig die Spielbox. Gerne hätte er sie in einem weiteren Einzelspiel nochmals betreten. Aber wie sagen Luki und Jonny: „Das war noch nicht das letzte mal. Wir kommen wieder, keine Frage. Aufgegeben werden nur Briefe, wir lassen uns nicht unterkriegen“. Und bei der Heimfahrt im elterlichen Auto schmiedeten die beiden schon ihre nächsten „Streiche“.

Bravo Lukas! Du bist einfach ein Vorzeigesportler für alle. Liebe Kinder und Jugendliche: nehmt auch Luki als Vorbild und kommt zum Tischtennis. Es lohnt sich. Wunderbare Erlebnisse warten auf Euch.

Katrin gewinnt beim Comeback in Prag

Katrin Neudolt nahm in Prag an einem internationalen gehörlosen Turnier teil, das Comeback Turnier nach der Knieoperation. Souverän konnte sie sich bis ins Finale klar durchsetzen. Im Finale gegen Jana Havlova (CZE) wurde sie erstmals gefordert. Im ganzen Match hatte sie klare die Kontrolle über ihre Gegnerin. Im zweiten Satz konnte Jana in einigen Ballwechseln sie herausfordern, doch es blieb eine klare Angelegenheit (21:1, 21:10).

In den nächsten Wochen stehen weitere internationale Turniere bei den nicht-behinderten in Rumänien, Lettland, Litauen und eventuell in Russland an.